SLOW STAY — Es gibt Hotels, die man wegen der Lage bucht. Und es gibt Hotels, die man wegen ihrer Geschichte wählt. Das Anantara Palais Hansen Vienna gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Untergebracht in einem Neorenaissance-Palast, den Baron Theophil Edvard von Hansen einst für die Weltausstellung 1873 an der Wiener Ringstraße errichtete, markiert das Haus keinen lauten Neustart, sondern die behutsame Übersetzung imperialer Architektur in zeitgenössischen Luxus: hohe Stuckdecken, originale Marmorböden, massive ionische Säulen, dazu die Ruhe eines Hauses, das seine eigene Geschichte nicht ausstellen muss, weil sie ohnehin überall sichtbar ist.
Mitten an der Ringstraße gelegen, erreicht man von hier aus die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wiens zu Fuß, den Stephansdom, die Hofburg, die Staatsoper. Was folgt, ist ein Streifzug durch die wichtigsten Räume des Hauses.
IM VIDEO · ANANTARA PALAIS HANSEN VIENNA
I — Die Premium Suite
Wohnen,
nicht nur übernachten.
Das Design der Suiten im Anantara Palais Hansen folgt einer klaren Idee: die behutsame Verbindung von historischer Bausubstanz mit zurückhaltendem, modernem Luxus. Statt musealer Strenge setzen die Räume auf warme Farbtöne, edle Stoffe und hohe Fenster, durch die Tageslicht ungehindert einfällt, ein Kontrast zur Wucht der Fassade draußen.
Den Höhepunkt bildet die Präsidentensuite mit rund 270 Quadratmetern: französische Balkone, ein eigener Flügel und ein Marmorbad, das eher an ein privates Spa erinnert als an ein Hotelzimmer. Wohn- und Essbereich laden zum Verweilen ein, das Schlafzimmer bleibt bewusst ruhig gehalten, nichts hier wirkt wie eine Kabine oder ein reines Durchgangszimmer.
PRÄSIDENTENSUITE · ANANTARA PALAIS HANSEN · WIEN
II — Der Spa
Stille,
die man spürt.
Auf rund 800 Quadratmetern erstreckt sich der Anantara Spa, das erste seiner Art in einem urbanen Luxushotel der Stadt. Sechs Behandlungsräume, eine finnische Sauna, ein Dampfbad, ein Sanarium sowie ein eigener Hydrotherapie-Pool bilden das Herzstück, ergänzt durch eine separate Damensauna für jene, die noch mehr Rückzug suchen.
Das Licht hier ist gedämpft, die Geräuschkulisse der Ringstraße bleibt komplett ausgesperrt. Man taucht ein, und merkt erst beim Verlassen, wie sehr sich das eigene Tempo verlangsamt hat.
ANANTARA SPA · HYDROTHERAPIE · WIEN
III — Die Tea Time & Atmosphäre
Der intimste Ort
im Haus.
Im Art-déco-Ambiente von Theo's Lounge & Bar verbindet sich Wiener Kaffeehaustradition mit der Bar-Kultur eines internationalen Grandhotels. Tiefe Sessel, dunkles Holz, gedämpftes Licht, und eine Teekarte, die ihresgleichen sucht, treffen hier auf eine ausgesuchte Auswahl an Cocktails und Spirituosen.
Es ist der Ort, an dem der Nachmittag in den Abend übergeht, ohne dass man es bewusst bemerkt. Man setzt sich für eine Tasse Tee, bleibt für ein Glas Champagner, und stellt irgendwann fest, dass draußen längst die Straßenlaternen der Ringstraße angegangen sind.
THEO'S LOUNGE & BAR · ART DECO · WIEN
IV — Die Kulinarik
Genuss,
der Haltung zeigt.
Kulinarisch positioniert sich das Anantara Palais Hansen als eines der ambitioniertesten Häuser der Stadt. Von der klassischen Wiener Patisserie bis zu internationalen Frühstücksklassikern deckt das gastronomische Angebot ein breites Spektrum ab, immer mit dem Anspruch, regionale Produkte und saisonale Zutaten in den Mittelpunkt zu stellen.
Kulinarik · Patisserie · Anantara Palais Hansen
Wer möchte, lernt in einer privaten Kochklasse direkt vom hauseigenen Patissier-Team, wie ein klassischer Wiener Apfelstrudel entsteht, ein kleines, aber sehr persönliches Erlebnis, das die kulinarische Philosophie des Hauses greifbar macht. Diese Liebe zum Detail zieht sich durch alle gastronomischen Angebote des Hotels und bildet das Fundament für das kulinarische Flaggschiff im Erdgeschoss.
V — Das EDVARD Restaurant
Fine Dining,
neu gedacht.
Benannt nach dem Architekten des Hauses, interpretiert das Michelin-Stern-Restaurant EDVARD unter der Leitung von Chef Paul Gamauf die klassische Wiener Küche völlig neu. Im Zentrum steht eine progressive, ressourcenschonende Low-Waste-Philosophie: Zutaten werden konsequent vollständig verarbeitet, Reste finden ihren Weg zurück auf die Karte, Verschwendung gilt hier als Stilbruch.
Das Ergebnis ist eine Küche, die sich nicht hinter Opulenz versteckt, sondern durch Präzision und Klarheit überzeugt, ein Fine-Dining-Erlebnis, das genauso viel über Nachhaltigkeit erzählt wie über Genuss. Der Raum selbst bleibt zurückhaltend elegant und lässt bewusst der Küche den Vortritt.
Redaktioneller Hinweis
Dieser Text wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion angepasst und geprüft.


























































